Seit zwei Monaten sorgt in der Kreisschule Schächental in Spiringen (Uri) eine moderne Holzpellet-Anlage für wohlige Wärme, generiert aus dem Holz Schweizer Wälder.
Dieser sogenannte Klein-Wärmeverbund überzeugt durch seine kompakte Auslegung: Im Unterschied zu seinen grossen Schwesteranlagen – den Heizwerken Uri, Gotthard und Engelberg – ist diese Anlage gezielt auf den Bedarf einer überschaubaren Anzahl Liegenschaften zugeschnitten. Zwei platzsparende Heizkessel finden mühelos im Keller des Schulhauses Raum und versorgen 14 Gebäude über ein Leitungsnetz von rund einem halben Kilometer Länge mit Heizwärme und Warmwasser.
In jedem der angeschlossenen Häuser steht im Keller nun eine schlanke Übergabestation statt einer alten Ölheizung – was zusätzlichen Stauraum schafft.
Dank des engagierten Einsatzes aller Beteiligten konnte dieses Projekt in nur vier Monaten erfolgreich realisiert werden.
Für die angeschlossenen Liegenschaften ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile:
- Versorgungssicherheit
- Preiswerte Wärme durch Förderbeiträge
- Einfache und wartungsarme Übergabestationen
- 24/7-Service
- Keine Lärm- und Geruchsemissionen
- Platzsparende Lösung
- Geringe Unterhaltskosten, da Kamin- und Tankwartung entfallen